Berufsgruppen und ihre Berufsbekleidung

  • Posted on Oktober 28, 2011 at 12:38

Es gibt eine ganze Reihe Berufsgruppen, die sofort an ihrer Kleidung erkannt werden können, wie etwa den Polizisten oder den Feuerwehrmann. Aber die speziellen unterschiedlichen Berufsbekleidungen dienen nicht nur der Erkennung einzelner Berufsgruppen, sondern dienen auch dem Schutz des Körpers, dem Hygieneschutz oder bei einigen wenigen auch der Tradition.

Uniform, Dienstkleidung und Amtstracht

Die Uniform dient dazu, dass dessen Träger sofort einer bestimmten Organisation oder einem Verband zugeordnet werden kann. Oft ist gerade im öffentlichen Dienst das Tragen von Uniformen vorgeschrieben oder zumindest üblich. Dazu ­verpflichtet ­Uniformen zu tragen, sind Polizeivollzugsbeamte im Auslandseinsatz, Soldaten und Angehörige eines Hilfsdienstes.

Ein Arbeitgeber kann seinen Mitarbeitern vorschreiben, welche Farbe und Material die Arbeitskleidung haben muss, in diesem Fall spricht man von der Dienstkleidung. Diese sollte und wird in den meisten Fällen auch, vom Arbeitgeber gestellt.

Die Berufsgruppen, welche ein öffentliches Amt bekleiden, tragen meistens eine Amtstracht. Diese verkörpert nicht nur das öffentliche Amt selbst, sondern auch die Stellung des Trägers in seinem Beruf. Im Gegensatz zur Uniform ist die Amtstracht eher feierlich-repräsentativ. Getragen wird sie hauptsächlich von Priestern, Richtern und Anwälten, aber bei feierlichen Gelegenheiten auch von Rektoren und Dekanen einiger Hochschulen.

Die Arbeitskleidung im Wandel der Zeit

Vor allem im Handwerk hat sich die Berufsbekleidung im Laufe der Zeit sehr stark verändert. Während man die einzelnen Zünfte und Gilden damals noch an ihrer entsprechenden Zunftkleidung erkennen konnte, ist die Arbeitskleidung dieser Berufsgruppen heute eher zweckmäßig und dient dem Schutz des Arbeiters. So ist es auf dem Bau vorgeschrieben, dass die Mitarbeiter einen Helm, zum Schutz vor herabfallenden Gegenständen, und Arbeitsschuhe mit Stahlkappe tragen müssen. Beim Arbeiten mit Schneid-und Sägemaschinen müssen entsprechende Schnittschutzhandschuhe getragen werden und in vielen Fällen auch Schutzbrillen. Was sich aus der Zunftzeit in die heute Zeit gehalten hat, ist vielerorts die Kleidung der Zimmerleute. Auch halten einige von ihnen an der Tradition der Gesellenwanderung fest und so sieht man manchmal Wandergesellen, die sofort an ihrer traditionellen Kleidung und dem obligatorischen Wanderbündel, als solche erkannt werden.

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